Hammmermäßig

Wow, gute Idee! Das ging mir durch den Kopf, als ein Kunde mir sagte, dass er in einer Band namens Hammmer (mit 3 „M“) spielt und ob ich mir vorstellen könnte, eine Gitarre in Hammerform zu bauen. Das konnte ich mir durchaus vorstellen.

Nach einigem Brainstorming und Abgleich von Vorstellungen stand das Projekt. Zunächst habe ich eine Sperrholz-Schablone angefertigt, um dem Kunden ein besseres Gefühl für die Dimensionen zu ermöglichen. Der Hammerkopf am Korpus wurde daraufhin noch etwas vergrößert und die eigentliche Arbeit konnte beginnen.

Die Gitarre bekam einen schönen Hals aus Riegelahorn und wurde mit Seymour Duncans SH2 und SH4 bestück. Dazu wurde ein hochwertiges Floyd-Rose von Schaller verbaut (Lockmeister). Da er sich bei den Tuner für die Skull-Tuner entschieden hatte, musste ein Totenschädel auch als Potiknopf her. Ein weiterer Schädel hat seinen Platz auf dem Schalter gefunden.

Ins Griffbrett sollten die Buchstaben der Abkürzung des Bandnamens eingelassen werden. Diese habe ich aus Pickguardmaterial ausgesägt. Später kam dann noch die Idee, einen weißen Band-Aufkleber auf den Korpus zu kleben. Diesen hat mein Kunde sich plotten lassen; ein optisches Highlight!

Kurz gesagt, die Gitarre lässt sich hammmermäßig spielen, ist nur gering kopflastig und klingt klasse.