No 13:  Hier handelt es sich um eine ungewöhnliche Gitarre; ein echter Blickfang.

Das Top-Set wurde von www.holz-faszination.de unter der Bezeichnung "Macoré gemottelt" angeboten. Ich habe sie daher zärtlich "Mottel" getauft. Es handelt sich um ein Gewächs, das laut Wikipedia auch "Afrikanischer Birnbaum" genannt wird. Die Rückseite besteht aus Nussbaum. Die Elektronikfach-Abdeckung habe ich ebenfalls aus Nussbaum eingefügt. Der Hals wurde aus Riegelahorn und Ebenholz gefertigt, ebenfalls bei Holz-Faszination erworben. Stolz bin ich auf die Abdeckungen für Tonabnehmer und Potis, die ich ebenso wie den Schalterknopf aus Riegelahornresten angefertigt habe. Hier sind zur Abwechslung einmal P90-Pickups zum Einsatz gekommen. Die Dinger verhalten sich tatsächlich anders als "normale" Singlecoils oder Humbucker, wie es in Fachzeitschriften bestätigt wird. Klingt aber sehr interessant. Ach, und mein Abalone-Logo habe ich spaßeshalber einfach mal ins Griffbrett eingelassen, wo es einen guten Kontrast zum Ebenholz ergibt. In der Kopfplatte hat sich ein übrig gebliebener Vogel vom Bird-Inlay-Satz meiner No 12 eingenistet, was man auf dem Foto aber leider nicht richtig sehen kann. Auf die Kopfplatte habe ich auch Macoré und Ahorn aufgeleimt. Die Lackierung hat wieder der bereits erwähnte Helmuth Witt von Hand vorgenommen und sich dabei selbst übertroffen. Auf dem 3. Foto ist auch der inzwischen passende Gurt zu sehen. Vielleicht verpasse ich ihm auch noch ein Paar Ahorn-Reißzähne. Insgesamt ist "Mottel" das bisher beste selbstgebaute Stück!

Es handelt sich um eine 635mm-Mensur, also ein Mittelding zwischen den sonst üblichen Mensuren.