No 12: Liebevoll "Pappelcaster" wegen des Pappelmaserholzes genannt. Das Pappel-Top habe ich auf der Site www.holz-faszination.de gesehen und konnte nicht widerstehen. Der Inhaber, Herr Holzmeyer, gab mir auf Nachfrage den Tipp, wie ich die vielen Astlöcher in der Oberfläche schließen könnte, nämlich mit Epoxid-Harz. Ist zwar 'ne Sauarbeit, aber es hat sich gelohnt. Als Unterteil musste wieder Mahagoni herhalten, ebenso für den Hals. Den Hals hatte ich längst geteilt und einen Streifen Afzelia, den ich einmal von einem Tischler bekommen hatte, sowie zwei dünne Streifen Birkensperrholz dazwischengeleimt. Das Griffbrett wurde ebenfalls bei Holz-Faszination erworben und mit Bird-Inlays von www.cedros.org  versehen, wovon ich schon lange geträumt hatte. War 'ne ziemliche Fummelei, die dann aber doch gut gelungen ist. Durch das geringe Gewicht des Pappelholzes ist die Gitarre recht leicht und sie schmiegt sich dank des extremen Shaping angenehm am Körper an (in der Mitte misst sie ca. 54mm, an den Kanten nur ca. 25mm).

Das letzte Foto zeigt den mit passendem Fellimitat bezogenen Gitarrengurt, dem ich wieder einige Ahorn-Raubtierzähne verpasst habe.